Wer wir sind

Wir – Ikarus Bergstrasse – verstehen uns nicht nur als sozialer Dienstleistungsanbieter, dessen Mitarbeiter über langjährige Erfahrungen in der beruflichen Bildung und Rehabilitation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verfügen, sondern auch als ein Teil einer Gemeinschaft, die ihre soziale Verantwortung ernst nimmt und mit Professionalität und Leidenschaft die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen in den Vordergrund stellt.

Unsere Einrichtung befindet sich im sich prosperierenden Gewerbegebiet „Tiergartenstraße“, das als Bindeglied zwischen den Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main dient und über eine erstklassige Infrastruktur verfügt. Ein besonderes Augenmerk haben wir bei der Anmietung dabei auf die Barrierefreiheit und Erreichbarkeit gelegt. Nur wenige Minuten trennen TN, Mitarbeiter und Kunden von der A5 und A67. Öffentliche Verkehrsmittel sind fußläufig in wenigen Minuten erreichbar, der Bahnhof in ca. 10 Minuten.

Unsere Flächen bieten durch ihre flexiblen Einteilungsmöglichkeiten und überdurchschnittlich große Fensterflächen beste Lern-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität. Die im nahen Umfeld bereits bestehende und im Rahmen der Entwicklung des Gewerbegebietes „Tiergartenstraße“ zusätzlich entstehende Infrastruktur unterstützen den Leitgedanken der Inklusion und daraus resultierenden Chancen zur beruflichen Teilhabe und runden die Attraktivität des Standortes ab.

Wir haben uns bewusst für den Standort Heppenheim entschieden, da er nicht nur als Bindeglied zwischen den Metropolregionen dient, sondern auch mit unserem Angebot einen Mehrwert für die Region Bergstraße schafft. Mitarbeitern, Rehabilitanden, Kunden, Kostenträgern sowie Kooperationspartnern bieten wir eine professionelle Alternative und Ergänzung zu den klassischen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation und Integration für psychisch erkrankte Menschen. Weiter wünschen wir uns zum Wohl der betroffenen Menschen eine kooperative, partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit mit allen beteiligten Organisationen und Verantwortlichen im Teilhabeprozess.


Unser Leitbild

Ikarus Bergstraße, das Institut für Kulturtechniken, Arbeit, Rehabilitation und Soziales ist ein privates Unternehmen, dessen Vision und Ziel eine Gesellschaft ist, in der alle Menschen an allen Lebensbereichen teilhaben dürfen und können. Um ihnen die bestmöglichen Chancen zu eröffnen, sehen wir es als unsere Mission an, deren Ressourcen nicht nur zu erhalten, sondern auch zu fördern und sie damit in die Mitte der Gesellschaft zu holen.

Führung

Unsere Führungskräfte geben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung und Sicherheit in ihrem Handeln. Sie stärken und fördern die Eigenverantwortung, setzen sich mit ihren Ideen auseinander und beteiligen sie an Innovations- und Entscheidungsprozessen. Sie motivieren, indem sie Leistungen anerkennen, konstruktive Kritik äußern und verbindlich auftreten und handeln. Unsere Führungskräfte kommunizieren uneingeschränkt wertschätzend und respektvoll mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie informieren sie frühzeitig und umfassend. Sie erläutern Zusammenhänge, Hintergründe und Entscheidungen. Sie begleiten und unterstützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Veränderungsprozesse und entwickeln mit ihnen gemeinsam Ziele und Strategien. Die Zusammenarbeit von Führungskräften ist von Vertrauen und Integrität geprägt.

Mitarbeiter

Unsere engagierten und zuverlässigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns die wichtigste Ressource. Für sie alle tragen wir nicht nur die soziale-, sondern auch gesundheitliche Verantwortung. Wir bringen ihnen uneingeschränkt Wertschätzung und Respekt durch die Übertragung von eigenständigen Aufgaben mit Verantwortung entgegen. Wir fördern ihre individuelle und persönliche Entwicklung sowie den Ausbau ihrer fachlichen Kompetenz, um damit ihre persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen zu erhöhen. Wir pflegen eine offene wertschätzende und transparente Kommunikation.

Teilnehmer und Beschäftigte

Mit bestmöglicher Qualität und Fachlichkeit ermutigen und unterstützen wir ressourcenorientiert, individuell, persönlich und wertschätzend Menschen dabei, ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Wir fördern Kulturtechniken, soziale Kompetenzen sowie Fach- und Allgemeinwissen, um neue Handlungsspielräume und Perspektiven zu gewinnen.

Kostenträger

Gemeinsam mit den Kostenträgern als unseren Partnern entwickeln wir wirtschaftlich attraktive und ressourcenorientierte Angebote, die dem Leitgedanken der Inklusion, dem BTHG und der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen. Wir verstehen uns dabei als aktiver Gestalter in einem sich stetig verändernden Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen. Die kontinuierliche Verbesserung unserer Dienstleistungen und Prozesse sowie die Entwicklung unserer Innovationen, werden durch unsere leistungsstarken Mitarbeiter vorangetrieben.

Wirtschaftlichkeit

Für uns ist es kein Widerspruch, ein soziales Unternehmen wirtschaftlich solide zu führen und dabei ein Höchstmaß an Qualität, Professionalität und Wertschätzung für die Menschen die unsere Leistungen in Anspruch nehmen bereitzustellen. Dabei stehen wir neuen Leistungsfeldern ebenso aufgeschlossen gegenüber wie dem Ausbau von engen Kooperationen.

Qualitätsmanagement

Mit Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 und der AZAV sowie unserer aktiven Mitarbeit in diversen Netzwerken und Qualitätszirkeln stellen wir die kontinuierliche Entwicklung unserer Teilnehmer und Beschäftigten, sowie die Entwicklung unserer Dienstleistungen für unsere Kunden aus Industrie und Handel in den Mittelpunkt aller Bemühungen. Für unsere Fachkräfte ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand sind und neue Methoden und Verfahren zum Vorteil der Teilnehmer, Beschäftigten und Kunden kennen und anwenden können. Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen interne und externe Fortbildungen, um kompetente Ansprechpartner für unsere Teilnehmer, Beschäftigten und Kunden zu sein. Alle Dienstleistungen durchlaufen regelmäßige Qualitätskontrollen. Unsere internen und externen Qualitätssicherungssysteme werden durch erweiterte Standards die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen ergänzt.


Unser Menschenbild

„Alle Bemühungen zur Persönlichkeitsentwicklung, Prävention, Behandlung, Therapie, Rehabilitation und Pflege sollen den ganzen Menschen umfassen. Wenn irgend möglich, soll jeder Betroffene die Chance erhalten an Maßnahmen der Prävention, Behandlung, Therapie, Rehabilitation, Ausbildung und Persönlichkeitsförderung teilzuhaben. Alle Bemühungen müssen dabei zielgerichtet auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Inklusion sein. Mit allen Betroffenen, den Angehörigen und den verschiedenen Professionellen im Sozial- und Gesundheitswesen soll eine wertschätzende Gesprächskultur entwickelt und praktiziert werden, bei der jeder im Dialog zu seiner jeweiligen Geltung gelangt. Es sollte also jeder ernst genommen und auch angehört werden. 

In der Anamnese soll es nicht nur um die chronologische und quantitative Erfassung von Krankheiten, von Plus und Minus im Lebenslauf, der Dauer oder Häufigkeit von Maßnahmen zur Rehabilitation oder Pflege gehen, sondern auch um die dahinterstehenden Aussagen, Schlussfolgerungen und der daraus entstehenden Möglichkeiten von ressourcenorientierten Maßnahmen und Behandlungen. Das bedeutet, es ist nicht nur von Relevanz, wann der Betroffene welche Krankheit, welche Maßnahme zu welchen Kosten wo hatte, sondern es geht darum, zu erkennen, warum es zur jeweiligen Situation gekommen ist und welche Ressourcen der Betroffene nutzen kann, um wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Dies soll über die gemeinsame Reflexion der relevanten Systeme erfolgen. Zu diesen zählen die Systeme der Krankenhäuser und Kliniken, der niedergelassenen Ärzte, der Einrichtungen (z. Bsp.: BBW, WfbM, Alten- und Pflegeheime usw.), der Sozialwelt (Krankenkasse, Pflegekasse, Beratungsstellen, RV), des Arbeitsmarktes (Jobcenter, Agenturen, Ministerien) und das System der Familie. Jeder professionelle Dienstleister muss seine eigene Rolle erkennen und seine Wirkung auf den Betroffenen möglichst offenlegen und reflektieren, damit alle Beteiligten Spielräume gewinnen.“